Fr 16.03.2018

UCI holt Yorkshire und Bergen nach Innsbruck


Von 22. bis 30. September werden in Innsbruck-Tirol rund 1.000 AthletInnen und etwa 500.000 Radsportbegeisterte erwartet. Zur Vorbereitung auf dieses Sportspektakel nahmen rund 40 Vertreter der Organisationskomitees aus Bergen, Innsbruck und Yorkshire und vom Weltradsportverband UCI an einem Seminar zum Informationsaustausch in Innsbruck teil.

„Der vergangene, der momentane und der zukünftige WM-Austragungsort sind in Innsbruck zusammen gekommen, um sich verschiedene Bereiche rund um die Organisation anzuschauen. Es ist nämlich sehr hilfreich, nicht nur die Bilder, sondern auch die Zahlen und Prozesse hinter den Veranstaltungen zu kennen. Schon im letzten Jahr waren wir vom 1. UCI Wissenstransfer-Seminar begeistert, da wir den überregionalen Austausch auch bei der Ausrichtung früherer Events als äußerst wertvoll empfunden haben. Auch Yorkshire wollen wir in unsere WM einbinden, um dann gleich eine Brücke nach Großbritannien zum zukünftigen Event zu schlagen", so Georg Spazier, Geschäftsführer der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH.

Auch Andy Hindley, der Geschäftsführer der UCI Straßenrad WM 2019 in Yorkshire, will die Verbindung zum Tiroler Team stärken: „Für uns war dieses Treffen sehr interessant und wertvoll. Zur WM hier in Innsbruck wollen wir wieder kommen, um so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln und auch tatsächlich mitzuarbeiten. Wir glauben, dass die UCI Straßenrad WM in Innsbruck-Tirol ein großer Erfolg wird. Da wollen wir mithalten, damit die Veranstaltung immer größer und besser wird. Informationsaustausch ist ein Schlüssel zu diesem Ziel."

Kevin Benjamin, General Manager der Straßenrad-Weltmeisterschaften des internationalen Radsportverbandes (UCI), sieht den Mehrwert des Erfahrungsaustauschs vor allem darin, dass zukünftige Destinationen der WM schon sehr früh von den Praxiserfahrungen anderer profitieren können: „Es ist ein großer Vorteil, diese Informationen und Erfahrungsberichte schon so früh vor dem Event zu bekommen. Zwar gibt es einen 250 Seiten starken Informationsleitfaden zur Organisation der WM, allerdings lassen sich gewisse Details so viel besser vermitteln. Auch wir können hier etwas dazulernen, Rückmeldungen bekommen und uns verbessern. Wir freuen darauf zu sehen, was Innsbruck aus den Erfahrungen und den Tipps des Bergen-Teams macht und natürlich freuen wir uns bereits jetzt auf den Erfahrungsaustausch nächstes Jahr in Yorkshire."

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